Warum wir uns für die "Frühchenhilfe Dortmund" einsetzen.

Am 03. Januar 2001 kam unsere erste Tochter in der 26. Schwangerschaftswoche mit 645g  Gewicht viel zu früh auf die Welt. Ihre kleinen Füße waren nicht mal so groß wie ein Streichholz. Vier Monate musste sie in der Kinderklinik liegen und viele Strapazen wie Beatmung, Magensonde und tausend Schläuche über sich ergehen lassen. Unsere ständige Angst sie zu verlieren, oder dass sie Schäden oder Behinderungen zurück behalten könnte, begleitete uns und verbot uns fast eine Beziehung zu ihr aufzubauen, aus Selbstschutz.

Wir wussten nicht, wie wir sie anfassen sollten, was wir für sie tun konnten. Wir waren hilflos und in ständiger Angst.

Es ging gut aus, und heute ist sie ein fast normales Kind.

Auch unsere 2. Tochter, drei Jahre später, kam viel zu früh auf die Welt. Das Bangen begann von vorn. Zum Glück ging auch bei ihr alles gut.

Damals hatten wir leider nicht das Wissen, dass es Vereine gibt, die die Eltern in solchen Situationen unterstützen; ihnen die Angst nehmen und viele Tipps geben, auch wo man finanzielle Unterstützung bekommen kann.  Wir mussten alles allein schaffen, und es war sehr schwer.

Wir möchten nicht, dass zukünftig Eltern aus Unwissenheit darüber, dass es Hilfe gibt, allein dastehen mit ihrer Angst.

Wir werden die „Frühchenhilfe Dortmund“ darum unterstützen und auch aktiv für die Frühchenhilfe Spenden sammeln, um sie zu unterstützen.

Leider haben wir allein nicht die finanziellen Möglichkeiten soviel zu spenden. Darum sind wir dabei, über unsere Webseite viele Menschen dazu zu bewegen zu spenden, damit immer mehr  Eltern nicht allein durch diese schwere Zeit müssen.

Außerdem planen wir Aktionen,  wie z. B. Portraits von Prominenten zu  zeichnen, um diese für die Frühchen zu versteigern. Außerdem gehen 15 % aller Aufträge, die Kinder zeigen, an die Frühchenhilfe. Für alle  Ihre Spenden und auch für weitere Ideen Ihrerseits sind wir und die „Frühchenhilfe Dortmund“  sehr dankbar!

                                                                                                                          Karsten und Kathrin Teutenberg